Rituale-Meine ersten fünf Tipps. wie ich bei mir bleibe.

Aktualisiert: Juni 8

Halt im Alltag zu finden besonders in recht herausfordernden Situationen, das ist nicht nur eine Frage der Disziplin. Rituale sind angenehme, und sehr individuelle Orientierungshilfen.



Es ist eine Zeit der noch nie dagewesen Ruhe. Viele von uns sind zu Hause, viel mehr, als sonst. Als überwiegend introvertierte Persönlichkeit, fühle ich mich damit äußerst wohl. Endlich komme ich mal dazu, mit Zeit und Muße unsere schöne Wohnung zu genießen. Mal bei Tageslicht zu Hause zu sein, in Ruhe den Balkon zu bepflanzen und einfache Freude beim Gießen unserer Pflanzen zu empfinden – das hatte ich in dieser intensiven Form zuletzt in den Sommerferien meiner Kindheit.

Und so gestalte ich meinen Tag mit Genuss. Meine ersten fünf Tipps:


1. Beginne den Tag, so wie es zu Dir passt

Wache in Ruhe auf, ohne Hektik, ohne zu eilen. Dein Körper und das Gehirn auf den Tag vorzubereiten verlangt einen oder zwei Momente. Ich meditiere gerne beim Aufwachen. In der Meditation verbinde ich mich mit dem Großen, Ganzen liebevoll und ruhig. Momentan gerade denke ich an alle, die krank sind und wünsche ihnen, zu genesen. Ich denke an alle, die sich um unser aller Gesundheit und Wohlergehen kümmern und lasse aufrichtige Dankbarkeit fließen. Dann stelle mir meinen Tag im Geiste vor und wie ich alle Herausforderungen dieses Tages entspannt meistere. Beim Verlassen des meditativen Zustandes nehme ich bewusst und liebevoll meinen Körper wahr und schließe die Meditation ab mit den Worten: Ich bin genug!*


2. Bewege Dich an der frischen Luft


Nordic Walking ist seit 2003 meine Bewegungsform. Nach der Meditation am Morgen laufe ich gerne 45 Minuten. Die frische Luft weckt meinen Körper und meinen Geist. Ich liebe es zu sehen, wie alles draußen wach wird. Der Tau auf dem Gras glitzert in der Morgensonne, die Vögelchen zwitschern munter und auf den Feldern ist Bewegung. Mal läuft mir ein Fuchs über den Weg, ganz oft sind es Feldmäuse.

Die frische, kühle Luft erreicht jede Zelle und ich fühle mich großartig. Meistens läuft meine virtuelle Mülltonne mit. Sie hat einen Deckel, den ich gedanklich aufmache und dann lege ich alle Gedanken und Gefühle, die mich gerade belasten, da rein. Wie Dateien auf meinem Laptop, die ich in den Papierkorb lege. Deckel zu und die Tonne tut ihren Zauber und verwandelt alles in positive Energie, die dann wieder in die Umgebung rausgelassen wird.


Nach 45 Minuten bin ich erfrischt und wach und bereit für den nächsten Schritt.

3. Gepflegt in den Tag gehen



Meine Dusche am Morgen lasse ich nie ausfallen. Auch nicht, wenn es mir dreckig geht. Es ist für mich von immenser Wichtigkeit, das Wasser auf meiner Haut und das Gefühl der Reinheit zu spüren. Eine schön duftende Seife, oder ein Duschöl von Rituals (nein, das ist weder bezahlte noch unbezahlte Werbung, sondern persönliche Präferenz) helfen meinen Sinnen, sich in einen Wohlfühl-Modus zu begeben. Das anschließende Einkremen mit meiner lieblings-Bodycream von Rituals oder Bodyshop (auch reine persönliche Präferenz) umhüllt meine Haut für den ganzen Tag in „meinen“ Duft. Für mich ist das eine Art des „Nachhausekommens“ oder „Beisichseins“.


Anschließend ziehe ich mich für den Tag an. Ich weiss grob, was meine Aufgaben sind und wähle bewusst Kleidung, die mich bei der Lösung dieser Aufgaben unterstützt. Gepflegt sein, auch in meinem äußeren Erscheinungsbild, ist für mich eine Frage des Respektes, mir selbst und den Personen gegenüber, mit denen ich am Tag zusammenkomme. Wenn momentan auch "nur" am Bildschirm. 


4. Heiße Zitrone, Frühstück und „Sprecht mich nie vor meinem ersten Kaffee an!“

When life gives you lemons: Presse Dir eine Halbe jeden Morgen in eine Tasse mit warmem Wasser. Es weckt nicht nur Deine Geister, sondern auch Dein Immunsystem. Die Verdauung freut sich, wie so vieles mehr im Körper. Ich trinke meine heiße Zitrone während ich mir Frühstück und den ersten Kaffee des Tages mache. Mein Gehirn braucht morgens Kohlenhydrate in Form von Butterbrot mit Radieschen, Avocado

oder Obst, um die wichtigen Aufgaben des Tages zu lösen. Das Frühstück fällt bei mir nur aus, wenn ich am Abend zuvor später gegessen und am Morgen danach noch keinen Hunger habe.


Was so gut wie nie ausfällt ist der Kaffee. Ohne einen guten Kaffee am Morgen mag ich nicht kommunizieren. Ist einfach so. Ich bin ein Kaffeemädchen und werde es immer bleiben. Für mich, muss es Espresso oder ein gut gemachter Mocca sein. Keine halben Sachen! Wer hat eigentlich den Filterkaffee erfunden und wozu?

5. Ready for the day!


Der Arbeitstag kann beginnen. Momentan von Zuhause aus, darum ist mein Zimmer zu diesem Zeitpunkt des Tages bereits aufgeräumt und gelüftet. Das Laptop und mein Handy freuen sich, gleich loslegen zu können. Ich sitze an meinem Schreibtisch und mein Drumherum ist so organisiert, dass es mir den Arbeitstag angenehm und handlich macht.


Geistig bin ich zu diesem Zeitpunkt wach und bereit. Ich freue mich, dass ich mich einbringen und Dinge beeinflussen kann durch meinen Einsatz. Meine Motivation ist seit nunmehr 35 Jahren ungebrochen hoch. Gerade jetzt. Denn ich weiss, wie sehr es auf jeden einzelnen von uns ankommt, Verantwortung zu übernehmen und mit zu wirken. Es geht weiter, für mich hat es nie aufgehört.


Es macht nur eine Pause.


Apropos Pause: Vergessen Sie nicht, ausreichend Pausen einzubauen in den Arbeitstag oder in den Alltag. Das Gehirn muss auch mal ruhen zwischendurch, der Geist muss sich freuen, um kreativ zu bleiben und der Körper muss mal Luft holen, im wahrsten Sinne des Wortes.

Im nächsten Blogbeitrag geht es weiter mit meinem Tag und mit den nächsten fünf Tipps, wie ich motiviert und mit Genuss am Ball bleibe.

Bis dahin, alles Liebe und bleiben Sie gesund.

Vor allen Dingen:

Bleiben Sie bei sich!

Ihre

Corina Stoian



* I am enough! Guided Meditation mit Marisa Peer

https://www.youtube.com/watch?v=qLhKXtjW8CY


Alle Namenserwähnungen sind mein Präferenzen, reine Weiterempfehlungen, nicht bezahlt und Werbung nur im Sinne der EU.

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